Update Homelab

Mein Homelab hat sich auch schon etwas weiterentwickelt. Die größte Änderungen kam in den letzten Monaten mit neuen Switches und einem eigenen NAS.

Separates NAS

An sich war ich sehr zufrieden mit dem TrueNAS Setup im Desktop Server. Jedoch hatte ich immer zwei Punkte, die mich etwas gestört haben: 1. Kein eigenes Interface für die Daten Kommend von einer Synology, habe ich gerne die Möglichkeit, mir die Daten auf dem NAS direkt anzuschauen, ohne zusätzliche Software. 2. Platz für Festplatten Im Desktop Server war nur wirklich Platz für zwei Festplatten, die dritte lag so im Gehäuse. Eine Erweiterung war somit gar nicht möglich.

Als langjähriger Nutzer von UniFi, habe ich mir das UNAS Pro angeschaut. Auch wenn inzwischen neuere Geräte auf dem Markt sind, ist es ein recht gutes Paket: Insgesamt 7 Bays mit 10Gbit SFP.

Somit habe ich zugeschlagen und alle Daten von TrueNAS übertragen. Aktuell bin ich wirklich sehr zufrieden mit den Übertragungsraten, dem Interface und auch dem Möglichkeiten für Backups.

Neuer Switch

Zusammen mit dem NAS habe ich mir auch noch einen separaten Switch besorgt, damit nicht alles über den Router laufen muss. Mit 10Gbit SFP, 2,5Gbit und auch POE++ bin ich sehr überzeugt von der Leistung und Flexibilität. Mit entsprechenden Ethernet-Adaptern, kann ich die Laptops auch mit 2,5Gbit anbinden.

Server

Damit ist der Homeserver jetzt ohne Festplatten und läuft deutlich ruhiger. Ich habe den Arbeitsspeicher noch etwas aufgerüstet und kann somit auch größere Instanzen von Open Street Map laufen lassen.

Monitor

Der Monitor ist vielleicht nur ein kleiner Teil des Homelabs, aber auch hier ein kurzes Update. Bisher habe ich auf einem Ultra-Wide gearbeitet mit 38 Zoll. Auch wenn das für die Arbeit sehr viel Fläche ist, habe ich immer wieder festgestellt, dass ich häufiger nur am Laptop gearbeitet habe, weil der Bildschirm sonst zu groß war. Nach viel Hin und Her bin ich jetzt auf einen 27 Zoll, 5K Monitor gewechselt und bin begeistert. Es muss wirklich nicht das Apple Studio Display sein. Ein Asus ProArt tut es auch. Gerade auf dem Mac macht es so viel mehr Spaß nun Texte zu lesen und zu schreiben durch die native Retina-Auflösung. Interessanterweise sind es jetzt sogar mehr Pixel als vorher, aber der Schreibtisch ist nicht mehr ganz so voll. Und ich nutze den Monitor wieder häufiger, der Rücken freut sich.